Mitglied bei GDBA

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Der Gründer von Les MontmARTrois en Europe Ulrich Häusler ist Mitglied  in der Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger,um die Interessen der Künstler,insbesondere von Schauspiel – Premium,vertreten  zu können.

Was ist GDBA

Vom 17. bis 19. Juli 1871[1] tagte auf Initiative des Schauspielers Ludwig Barnay der Allgemeine deutsche Bühnen-Congress in Weimar, auf dem die Gründung der Genossenschaft zum 1. Dezember 1871[2]

Damit reagierte man auf die bevorstehende Verabschiedung einer Hausordnung durch den Arbeitgeberverband Deutscher Bühnenverein sowie die allgemein wesentliche schlechtere Stellung der Bühnenkünstler gegenüber der Arbeitschaft.[2]

Das Gründungsprogramm forderte:

  • Schaffung eines Konzessionsgesetzes, um die Zulassung der Theaterleiter von deren Eignung abhängig zu machen,
  • Schaffung eines Theatergesetzes, um die Bühnenangehörigen vor Willkür des Theaterleiters zu schützen,
  • Gründung eines Pensionsfonds
  • Ausarbeitung eines Vertragsformulares (Einheitliche Contracts-Bestimmungen).

Später kamen zahlreiche weitere Forderungen dazu, zum Beispiel Regelung der Fachverträge, Beschäftigungsanspruch, Mitteilungspflicht-Abkommen, Saisonverträge und Frauenschutz. Im Laufe der Jahre kam es zu langwierigen Verhandlungen mit dem Deutschen Bühnenverein. Als 1909 die Delegierten dem Entwurf eines Bühnenvertrages nicht zustimmten, wurden alle Verhandlungen abgebrochen und erst nach dem Ersten Weltkrieg wieder aufgenommen.

Am 14. März 1919 kam schließlich ein Tarifvertrag zustande, der mit Änderungen bis heute gültig ist. Nach der „Machtergreifung“ der Nationalsozialisten 1933 wurde mit Theatergesetz vom 15. Mai 1934 stattdessen die Reichstheaterkammer geschaffen, in die der Bühnenverein und die verschiedenen Bühnengewerkschaften zwangsintegriert wurden. Dementsprechend wurde die GDBA im September 1935 zwangsaufgelöst.

Nach dem Zweiten Weltkrieg kam es zur Neugründung und 1946 fand in Weimar die erste Begegnung der Landesverbände statt.

1949 wurde die GDBA Mitglied der Gewerkschaft Kunst im DGB als eigenständiger Verband mit Satzungs- und Finanzhoheit.

Nachdem 1952 die Gewerkschaft Kunst innerhalb des FDGB gegründet worden war, hörte die GDBA als eigenständige Organisation in der DDR zu bestehen auf.

1984 sollte die GDBA als Mitglied der Gewerkschaft Kunst mit der IG Druck und Papier zur IG Medien – Druck und Papier, Publizistik und Kunst zusammengeschlossen werde. Da die GDBA damit nicht einverstanden war, beschloss sie am 8. März 1984 den Austritt aus dem DGB und trat 1985 der Deutschen-Angestellten Gewerkschaft bei.[3]

Erst nach der Wende 1989 traf man sich wieder zu einer gesamtdeutschen Tagung.

Die GDBA gewährt ihren Mitgliedern kostenlosen Rechtsschutz und Beratung in allen Berufsfragen. Sie fördert die Entwicklung der Altersversorgung in der Versorgungsanstalt der deutschen Bühnen und vertritt die Berufsangelegenheiten der Bühnenangehörigen gegenüber der Öffentlichkeit, den Ländern und Kommunen, wie auch dem Bund.

Die GDBA unterhält Beziehungen zu in- und ausländischen Berufsorganisationen:

  • Sie gehört dem Deutschen Kulturrat e. V. – Sektion Rat für darstellende Kunst und Tanz an;
  • sie fördert im Fonds Darstellende Künste e. V. Projekte freier Gruppen;
  • sie ist Mitglied in der Fédération Internationale des Acteurs (FIA) und über Kooperationsabkommen mit dem Schweizerischen Bühnenkünstlerverband SBKV, der britischenEquity, dem niederländischen Kunstenbond FNV und der American Guild of Musical Artists verbunden.

Tarifpolitik und Kulturpolitik sind die beiden Brennpunkte der Organisationstätigkeit. Wichtigster Bestandteil der Tarifpolitik der GDBA ist die Ausgestaltung der Arbeits- und Gagenbedingungen der Bühnenangehörigen.

Quelle : Wikipedia 2016

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